SCHLOSSKIRCHE

Schloss Dragsholm mit seiner 800-jährigen Geschichte gehört zu den ältesten weltlichen Gebäuden Dänemarks. Das ursprüngliche Dragsholm wurde noch nicht Schloss genannt, sondern „Palatium“ (lateinisch für Pfalz/Palast). Es wurde ungefähr 1215 durch den Bischof von Roskilde Peder Sunesen errichtet. Im Laufe des Mittelalters wurde das ursprüngliche Pfalzgebäude erweitert und zu einer Festungsburg mit vier Flügeln und einer Kirche im Westflügel ausgebaut.

Die Kirche (oder Kapelle) wird erstmalig am 21. August 1536 urkundlich erwähnt. Aber es ist anzunehmen, dass sie wesentlich älter ist und wahrscheinlich Ende des 15. Jahrhunderts an ihren heutigen Standort verlegt wurde. Nach den Schwedenkriegen (1657-1669) wurde die Kirche vermutlich nicht mehr benutzt. Erst am 8. April 1730 beantragte Christian Lente von Adeler wieder eine Weihe der Kirche, nachdem er sie im Barockstil renoviert hatte. Der Pastor von Fårevejle verzögerte jedoch die Kirchweihe, da er für die dortigen Gottesdienste eine zusätzliche Bezahlung verlangte. Am 4. Mai 1731 erging jedoch eine königliche Verfügung, dass die Kirche wieder für die Schlossbewohner hergerichtet sei und der Pastor von Fårevejle dort Gottesdienste abhalten solle.

Heute ist die Kapelle von Schloss Dragsholm eine Pfarrkirche mit Gottesdiensten an Heiligabend, Ostersonntag und im Sommerhalbjahr zwischen Pfingsten und Erntezeit. Bei den Gottesdiensten finden auch Taufen statt. Trauungen werden ganzjährig durchgeführt.

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